Der Strand & Kuala Lumpur

Heute gibt es mal wieder eine Meldung von mir. Wir wollten noch ganz gerne zum Strand bevor wir nach Kuala Lumpur fuhren. Der Reiseführer kannte jedoch keinen in der Region und so schauten wir ins Internet. Wir sahen das es wohl in Port Dickson Strände gäbe und so machten wir uns dahin auf. Die Fahrt von Melaka war recht kurz und so kamen wir noch recht entspannt am Busbahnhof in Port Dickson an. Ich sprach mit einem Taxifahrer und so fuhr er uns ca. 13km südlich der Stadt an den Strand. Wir hatten nicht so viele„Malle style“ Hotelburgen erwartet, aber mit Einsamkeit war da leider nichts. Auch die Suche nach einem Hotel was nicht ausgebucht war, gestaltete sich etwas schwierig wegen der Ferienzeit und des Wochenendansturmes. Wir mussten schließlich in den sauren Apfel beißen und ein relativ teures Zimmer nehmen, da sonst nichts mehr verfügbar war. Der Strand war auch sehr belebt, aber davon ließen wir uns nicht stören und sprangen ins angenehm warme Meer. (ins südchinesische Meer um genau zu sein) Der Himmel war sehr bedeckt, aber dafür war es wie immer hier ordentlich warm.
Nach 2 Tagen ging es dann nach Kuala Lumpur. Es war eine relativ kurze Fahrt und so waren wir schon gegen Mittag in unserer Unterkunft in KL. Den Rest des Tages ging es von Shoppingcenter zu Shoppingcenter. Als erstes schleppte ich meine Mutter durch den Elektronik Tempel und danach ging es zu den Klamotten bis wir irgendwann beide nicht mehr konnten. Die nächsten Tage haben wir die Petronas Towers bei Tag und Nacht angeschaut, einen tollen Ausblick vom Fernsehturm genossen und sind quer durch die Stadt gelaufen. Die Stadt ist ganz anders als Singapur obwohl sie ebenfalls eine große „Weltstadt“ ist. In KL ist es dreckiger, abgefuckter, alles funktioniert nicht so gut und die Leute sind auch nicht so gut gekleidet wie in Singapur, aber dafür sind die Leute entspannter, man kann Kaugummi kauen (Kaugummi sind in Singapur verboten) und wird auch nicht wegen Drogenbesitzes gehängt. Es gibt halt immer für und wieder, wir hatten jedoch eine schöne Zeit in Kuala Lumpur. Am 11.Dez musste ich dann meine Mutter wieder am Flughafen abgeben und machte mich dann auch am nächsten Tag selbst auf den Weg nach Singapur von wo mein Rückflug am 13.Dez ging. Es war eine sehr schöne Zeit sowohl mit meiner Mutter wie auch schon davor allein. Ab sofort weile ich wieder in HH. Hier noch ein paar Bilder, leider gibt es vom Strand keine Digitalbilder da ich da nur mit meiner Wasserdichten analog Kamera geknippst habe

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Melaka

Da sich keiner beschwert hat auch dieses Mal ein Gastbeitrag meiner Mutter.

Aus den Augen meiner Mutter:
Von Singapur aus ging es nun per Bus nach Melaka/ Malaysia. Die Fahrkarten hatten wir uns schon einen Tag vorher besorgt, da es verschiedene Busunternehmen gibt. Nach ca. 4h erreichten wir das Busterminal in Melaka und von dort ging es weiter mit dem Regionalbus für ein paar Cent ins Old Town Guesthaus im indischen Viertel. Für 2 Nächte entstanden Kosten inkl. Frühstück 22,60 Euro insgesamt. Ok- Zimmer ohne Fenster, Klo und Duschen auf dem Gang, aber dafür alles sehr sauber und der Inhaber super nett. Wir fühlten uns wohl. Ach ja, ganz wichtig- überall Schuhe aus. Im gesamten Hostel läuft man nur barfuß. Darf man halt nicht drüber nachdenken (Fusspilz usw.).
Als erstes machten wir uns auf, denn der Magen knurrte. Da Daniel schon einmal kurz in Melaka war, kannte er ein gutes Restaurant im holländischen Viertel. Wir saßen direkt am Fluss, auf dem reger Bootsverkehr herrschte. Doch plötzlich ein Regenguss wie aus Eimern, kurz aber heftig. Also hieß unser Ziel Shoppingmall. Ein paar Schnäppchen konnten wir direkt abgreifen. Kurze Zeit später war der Regen schon vorbei und bei nächtlichen 25 Grad machten wir eine Bootsrundfahrt. Vorbei ging es an ehemaligen Lagerhäusern und chinesischen Wohnhäusern. Der krönende Abschluss war dann ein leckeres Bierchen am River. Alkohol gibt es hier nicht überall, deshalb Genuss pur!
Zum Abschied am 07.12. machte der Hostelinhaber noch ein Foto von uns. (Achtung Link führt zu Facebook)

Singapur

Heute mal ein Gastbetrag von meiner Mutter mit der ich einen Trip von Singapur nach Kuala Lumpur mache. Das wird die letzte Etappe sein, bevor ich am 14. Dez wieder in Hamburg lande.

Aus den Augen meiner Mutter:
2. Dezember 2013, das große Abenteuer beginnt. Nach ca. 18h Anreise erreichte ich Singapur. Daniel holte mich vom Flughafen ab, die Freude war groß und wir fuhren zuerst ins Hostel. Kurz durchatmen und schon gings los zur Marina Bay. Faszinierend, überwältigend, super modern, sehr, sehr sauber, einfach geil. Die Skyline am Abend einfach unbeschreiblich. An diesem Abend entschlossen wir uns einheimisch zu essen. Es gab Stingway (Rochen) gegrillt mit einer scharfen Currypaste, Satee Spieße mit Erdnusssauce. Alles sehr lecker. Danach gönnten wir uns ein Eis mit Duriansauce (Stinkfrucht). Kann man wirklich essen, aber überhaupt nicht riechen.
Die nächsten Tage erkundeten wir Singapur. Fortbewegungsmittel war die U-Bahn, genannt MRT. Hypermodern, schnell und billig. Es gibt hier unzählige Shoppingsmails, da gibt es einfach alles. Überall ist alles weihnachtlich dekoriert, auch auf den Straßen. Den ganzen Tag dudelt Weihnachtsmucke und das bei 30 Grad. Einfach bunt und immer laut, so muss man sich das vorstellen.
Singapur hat aber vieles mehr zu bieten. Wir besuchten den botanischen Garten, unternahmen eine Fahrt mit dem Flying Singapur. Das ist das größte Riesenrad der Welt mit 165 m. Daniel hat ja Höhenangst, aber mit Muddi an der Seite, kam er mit. Wir genossen einen tollen Ausblick. Unter anderem besuchten wir den chinesischen Nachtmarkt und beobachteten das bunte Treiben.
Ein Besuch in Little India führte uns in eine ganz andere Welt. Der Duft verschiedener Gewürze, die vielen bunten Waren, da wurde ich schwach. Handeln ist Pflicht, so nahm Daniel mit viel Charme die Sache in die Hand, mit Erfolg. In einem kleinen indischen Restaurant kehrten wir ein. Hier isst man ja traditionell mit den Fingern, aber nur mit der rechten Hand. Ich dachte: „Na das kann ja was werden!“ An unserem Tisch saßen 2 Inderinnen die sehr elegant mit den Fingern aßen. Aber wir bekamen Besteck, das heißt Gabel und Löffel, denn Messer gibt es hier nicht. Das Essen schmeckte super legga, dazu Mango Lassi, welch ein Genuss.
Leider sind nun schon 4 Tage um und wir reisen morgen weiter nach Malaysia. Was uns wohl dort erwartet?

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ein kurzer Stop in Melbourne

Bei meiner Reihe „einzelne Städte Australiens bei der Durchreise abzufrühstücken“ ist heute Melbourne dran. Da ein Verkauf meines Rades in Neuseeland leider nicht geklappt hat, landete ich also mit dem guten Stück in Melbourne. Mein Gepäck war aufgrund des Gepäckmaximums von 30kg in Auckland ordentlich aussortiert worden und erreichte so beim einchecken nur 7,5kg + Fahrrad (23kg inkl. Verpackung). Nach der Landung machte ich mich also mit meinem guten Stück auf die 25km lange Fahrt ins Zentrum. Bei der Fahrt durchs nächtliche Melbourne (so gegen 23h) stellte ich schon fast das hier jemand bei der Stadtplanung auch an Radfahrer gedacht hat.
Ich Stadt besticht vor allen Dingen kulinarisch. Auf dem Nachtmarkt am Mittwoch Abend gab es Essensstände aus allen Herren Ländern zu normalen Preisen und das Bier war auch ganz gut.
Natürlich wollte ich auch einmal die Ureinwohner dieses Landes besuchen und so machte ich mich auf den Weg zu Kängaroo & Ko (für Koala) in den Melbourner Zoo. Der Zoo ist echt riesig und in der Streichelsektion warten Kängaroos und Wallabys auf einen. Die Koalas sind da eher weniger Spannend, da sie Hauptsächlich schlafen und wenn man Glück hat kann man mal einen beim kauen seiner Eukalyptusblätter beobachten. Alles in allem die bisher aufregendste Stadt in Australien und auch die einzige die ich nochmal besuchen würde.

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Die letzte große Etappe

Von Coromandel ging es Thames. Es war eine sehr schöne Tagesstrecke immer an der Küste der Halbinsel entlang. Der Wind war mein Freund und das Wetter war, wie auch die letzten Tage sehr sonnig und so erreichte ich relativ leicht Thames. Am nächsten Tag musste ich mich von der wunderschönen Halbinsel verabschieden, denn nun war Auckland mein nächstes Ziel. Der Wind war mir an diesem Tag nicht sehr gesonnen und so hab in mit einer steifen Briese kämpfen müssen. Es stand noch eine Übernachtungspause an bevor es nach Auckland ging. Ich fragte eine alte Frau am Straßenrand in Wharekawa wo es denn eine Übernachtungsgelegenheit gäbe und sie meinte das ich doch mal zu ihrem Sohne fahren sollte. Nur einige hundert Meter entfernt hatte er sein Haus, sowie ein kleines Bungalow, welches er vermietet. Mir war der Preis eigentlich zu hoch (ca. 50$), aber er überlegte nicht lang und bot mir auch das Abendessen an, also sagte ich zu. Das Bungalow war sehr einfach, aber wunderbar gemütlich und aus dem Abendessen wurde auch noch das Frühstück. Das Pärchen war auch echt nett und so blieb ich sogar noch einen Tag und verbrachte die Zeit mit Angeln, den das Haus der Beiden lag direkt am Meer. (mit Blick auf die Coromandel Halbinsel)
Am nächsten Tag machte ich mich dann doch mal auf den Weg nach Auckland. Um dem starken Verkehr auszuweichen und ein wenig Zeit zu sparen entschied ich mich dazu in Takanini, einem Vorort von Auckland in die S-Bahn zu steigen. Ich wollte eigentlich in der „Fat Cat Travelers Community“ einem Hostel mit Camping und einem starken Hippie Flair absteigen, doch leider war es komplett voll, so das ich nicht mehr aufgenommen werden konnte, schade! Es befand sich leider auch 15km vom Zentrum entfernt und so biß ich dann doch in den sauren Apfel und fuhr mit dem Rad in die Innenstadt und suchte mir dort eine Behausung. Da die Stadt so bergig ist und man sich ständig mit den Autofahrern auseinander setzen musste echt kein Spass. Die letzten Tage verbrachte ich so noch in dem kleinsten Mehrbettzimmer der Reise, mit nur 2 Betten und einem Piloten als Mitbewohner. Auckland ist insgesamt nicht so besonders spannend, aber durch den Hafen und die vielen Segler hat die Stadt auch ihr Flair.

Coromandel Halbinsel

Ich hatte lange überlegt ob ich mir die Coromandel Halbinsel antun möchte. Warum antun? In meinem Routenplaner ist bei jeder anstrengenden Steigung ein kleiner Pfeil. Die Coromandel Halbinsel besteht nur aus Pfeilen! Da ich aber noch genug Zeit habe und jetzt auch besser trainiert bin als am Anfang hab ich mich dann doch auf den landschaftlich sehr schönen Teil der Nordinsel aufgemacht. Das Wetter ist momentan und auch schon seit Rotorua sehr schön bei Temperaturen von 25°C und Sonnenschein. Der erste Tag brachte mich bis nach Opoutere. Ich hab mich im Hostel niedergelassen und konnte einen schönen Blick aufs Meer und das bei Flut überspülte Brachland werfen. An so einen Ort musste ich einfach noch einen Tag bleiben, den ich dann mit Angeln verbracht habe. Ich hab sogar was gefangen allerdings war der Fisch auch relativ schmal. (25x3x1cm) Ich habe einen Leipziger getroffen der gerade auf Weltreise ist und durch Neuseeland wandert. (Hier sein Blog)
Am nächten Tag lief ich mit ihm zur Hauptstraße und dann machte ich mich auf zum Hot Water Beach. Der Hot Water Beach heißt übrigens so da unter dem Strand heiße Quellen sind die allerdings nur bei Ebbe betretbare sind. Die Ebbe lag allerdings so tief in der Nacht das ich mir das nicht gegeben hab. Von dort aus ging es über kleine Straßen zu einer kleinen Personenfähre nach Whitianga. Zum Mittag gabs die typisch neuseeländische Mahlzeit Fish&Chips (frisiertes Fischfilet & Pommes) und danach ging weiter nach Coromandel Stadt. In diesem Gebiet waren die Anstiege echt am heftigsten. Der stärkste Anstieg war direkt von Coromandel zu erklimmen belohnte einen aber auch mit einem wunderschönen Blick bei abendlicher Sonne.

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Te Puke und Waihi Beach

Die Stadt Te Puke ist vor allen Dingen für die Kiwiplantagen bekannt. Kiwis werden übrigens fast so ähnlich wie Wein angebaut. Mich hat eine ältere Dame eingeladen die auch in dem Hostel in Christchurch geschlafen hat und meine Radreise Idee toll fand. Nun nach ca. 2 Monaten stand ich dann vor ihrer Tür. Sie hat sich gefreut das ich ihre Einladung angenommen habe. Sie bekochte mich mit tollen Zutaten aus dem Garten und nahm mich herzlich auf. In ihrem Garten stand ein mächtig behangener Orangenbaum, schade das sowas bei uns nicht wächst.
Nach 2 Tagen in Te Puke (wird übrigens Te Puky ausgesprochen) machte ich mich leider erst um 12h auf nach Waihi Beach. Ich erreichte den Ort gegen 19h und stellte mein Zelt auf dem bis Dato teuersten Campingplatz (22$ =15€) auf. Mit dem Rad machte ich mich sofort danach auf zum Strand um noch den Sonnenuntergang zu sehen. Da der Sand am Strand so wunderbar fest war konnte ich auch super am Strand radeln. Der Strand war so breit das man immer auf die kommenden Wellen zufahren konnte und dann kurz vor erreichen wieder abdrehen konnte, was für ein Spaß. (paßt auch gut zum Gründungsmythos der Rohloff Schaltung ) Nach dem es dann auch langsam dunkel wurde und ich bereits 10km gedreht hatten, trat ich auch wieder den kurzen Rückweg zum Campingplatz an um mein Rad von dem ganzen Sand und Salzwasser zu befreien. Damit war dann der bisher längste Weg der ganzen Reise mit 97km gefahren worden. (nur noch 3km von der magischen 100 entfernt)

Rotorua und der Tag der Radfahrer

Es ging nach Rotorua, zumindest wenn ich nicht gleich am Anfang falsch abgebogen währe und somit einen Umweg von ca. 18km provoziert hätte. Egal, die Stecke war trotzdem ganz schön. Es sollte eigentlich am Morgen regnen was es nicht tat und mich sehr freute, aber die Freude darüber hielt nicht so lange, denn am späten Nachmittag prasselte der Regen dann doch und führte dazu das ich Rotorua nicht mehr erreichen konnten, wenn ich nicht richtig Nass werden wollte. Auf der Karte sah ich jedoch einen kleinen Campingplatz in der Nähe und so entschied ich mich dahin zu fahren. Das war ein unbewachter kostenloser Platz direkt an einem kleinen See. Das Schild mit den Regeln erklärte zwar das Zelte hier nicht erlaubt sind, sondern nur Camper, aber davon ließ ich mich auch auf Grund von fehlenden Alternativen nicht beeinflussen. Am Morgen klopfte dann aber der zuständige Mitarbeiter an mein Zelt, fragte aber nur ob das mein Kulturbeutel ist. (puhh, war es)
Ich machte mich also auf nach Rotorua und direkt am Ortsschild traf ich dann auch schon die ersten 2 Radreisenden aus Tschechen. Der Campingplatz hatte diesmal sogar ein Termalpool der von einer heißen Quelle beheizt wurde. In der Stadt traf ich dann auch zufällig 2 Deutsche die gerade mit dem Rad um die Erde fahren und für die Neuseeland gerade die Halbzeit ihrer Reise darstellt. Hier der Link zu ihrem Blog. Zurück auf dem Campingplatz traf ich dann doch den letzten Radreisenden des Tages. Ein Däne der das auch zum ersten mal machte und genau die gleiche Narbe wie ich am Knie hatte. (yeah Team Knie Krüppel)
Rotorua ist eine vulkanisch sehr aktive Region, so das es überall latent schwefelig riecht und dampft. Hier ein paar Fotos.

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Taihape- Ohakune- National Park- Turangi- Taupo

Der Morgen begann schon etwas merkwürdig, denn als ich aus dem Zelt kroch stellte ich fest das vor meinem Zelt ein Kamerateam stand, welches gerade für eine britsche Reisesendung drehte. Als dann auf den Weg machte stellte ich fest das ich überhaupt keine Power habe, was möglicherweise am Kalorienreduzierten Subway Essen am Vorabend lag?! So hab ich mich von einem Camper mitnehmen lassen. Die Strecke war zwar hügelig aber nicht wirklich spannend. Da Ohakune ehe nur der Übernachtungshalt gewesen währe auf dem Weg nach National Park, fragt ich ob sie denn Zufällig den Weg einschlagen würden und sie stimmten zu. So ging die Reise an diesem Tag sogar bis National Park. Von dort aus kann man Wanderungen über den Vulkan machen, was ich dann doch aufgrund des eher mäßigen Wetters und meiner fehlenden Wanderschuhe ausgelassen habe. Dafür habe ich andere Radreisende getroffen. Ein schwäbisches Pärchen welches mir gleich gute Tips für den Rest der Reise gaben, im Austausch gegen meine Tips für die Südinsel natürlich :-).
Bei guter Sicht auf den Vulkan und seltenem Südwind machte ich mich auf nach Turangi. Es waren nur 55km auf denen es sehr oft bergab ging und das bei toller Aussicht. In Turangi hab ich auf den Tip der Radler hin mich in der „A+Samurai Lodge“ niedergelassen (auf dem Grundstück aber im Zelt). Am Nachmittag hab ich dann mal meine Angelrute am Lake Taupo geschwungen, ohne Erfolg (wie immer, gut das es Fisch auch zu kaufen gibt).
Von Turangi ging es dann immer an der Ostküste des Lake Taupo in die gleichnamige Stadt. Ein schöne Tour bei tollem Sonnenschein. In meinem Zimmer traf ich dann durch Zufall ein Mädel, welches ich schon in Wanaka kennengelernt habe. Zusammen haben wir uns einen Spass daraus gemacht tolle Speisen zu kochen und sie unter neidischen Blicken der 18 Jährigen Reis mit Ketchup futternden Backpackern zu verspeisen. Es gab Burger (mit allem drum und dran) mit Salat (mit Feta, Spinat, Gurke, grünem Salat, Vinaigrette) und am zweiten Tag gab es Lammschulter mit Rosmarin Katoffelecken und Salat.
Aber auch sonst ist Taupo ganz nett denn, es gibt hier heiße Quellen die in den Fluss münden so das man auch bei Regen bei angenehm heißer Temperatur baden kann.

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The Country Road

Auch diese Stecke ist als Tourenroute für Fahrräder markiert. Es geht wie der Name schon sagt immer über kleine Nebenstraßen abseits der Highways. Das Land ist sehr grün und hügelig, zumeist Farmland mit Schafen oder Kühen. Das Land ist immer wieder von Schluchten mit kleinen Bergflüssen durchzogen in dehnen sowas wie Urwald wächst. Die Route war durch die vielen Anstiege sehr anstrengend so das ich nach 85km (Uhrzeit: 18:45) nicht mehr konnte. Zum nächsten Zeltplatz waren es noch ca. 20km und so dachte ich ich frag einfach mal an einer Farm ob ich mein Zelt auf einem Stück Rasen auf ihrem Grundstück platzieren könnte. In die erste Einfahrt eingebogen traf ich auch gleich die Bewohner die gerade ins Auto einsteigen wollten. Die Beiden wirkten gleich ganz nett, jedoch wollten sie schnell los um noch irgendwo in der Umgebung Fotos zu machen und so stieg ich ein und fuhr mit. Ihr Ziel ist es mehr Touristen in diese wirklich schöne Gegend zu locken und so probieren sie bessere Schilder zu designen und ein paar Picknick Tischen und Aussichtspunkte und Wanderwege zu schaffen. Als wir wieder zurück waren wurde ich noch bekocht und brauchte auch nicht im Zelt schlafen. Das Haus war wirklich schön und für europäische Verhältnisse recht groß. Im „Garten“ haben die ca. 60 Schafe genüßlich Gemäht und alles war recht entspannt. Die beiden haben mich dann noch eingeladen einen Tag zu bleiben und so blieb ich (da bin ich ja recht einfach). Ich und der Mann haben dann am Nachmittag einen Kreis Rassen an einer schönen Stelle aus dem Boden gearbeitet und mit Steinen gefüllt um später darauf einen Picknicktisch zu installieren und so hab ich auch ein bisschen an der „Country Road“ mit geholfen. Am Abend sollte ich dann noch mit ihrem Sohn am Telefon sprechen der für 8 Monate in Deutschland gelebt hat und sein Deutsch mal wieder trainieren konnte.
Am nächsten Tag hab ich mich dann aufgemacht und den Rest der Strecke nach Taihape bezwungen.

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